Rückblick 2009/2010  
     
  27. November 2010  
  Schnittkurs nach der Oeschbergmethode mit Helmut Ritter  
     
  5. Oktober 2010  
  Ausflug der Klasse 4b in die Streuobstwiesen  
     
  29. August 2010  
  Kelterhocketse mit Schätzspiel und Jugend-Quiz  
     
  19. Juni 2010  
  Lehrfahrt nach Veitshöchheim  
     
  10. Juni 2010  
  LIFE+ Projekt: Vogelschutz in Streuobstwiesen  
     
  26. April 2010  
  Baumschnittkurs für Kinder  
     
  18. April 2010  
  Blütenwanderung  
     
  16. April 2010  
  Fünf Jubiläumsbäume und
80 Jahre Partnerschaft
 
     
  27. März 2010  
  Landesweite Streuobstpflegetage  
     
  20. März 2010  
  Schnittkurs für Frauen  
     
  1.-2. Februar 2010  
  Motorsägenbasislehrgang  
     
  12. Dezember 2009  
  Schnittkurs nach der Oeschbergmethode mit Helmut Ritter  
     
  28. November 2009  
  Projekt LIFE+
LOGL-Geprüfte Obstbaumpfleger
 
     
  6. September 2009  
  Kelterhocketse  
     
  2. September 2009  
  Kinderferienprogramm 2009
Von der Frucht zum Saft
 
     
  27. Juni 2009  
  Ausflug zur Viehweide  
     
  7. März 2009  
  Mitgliederversammlung  
     
     
     
 
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FÜNF JUBILÄUMSBÄUME FÜR DIE GEMEINDE BISSINGEN
  80 Jahre Partnerschaft zwischen Gemeinde und Verein
  von Rudolf Thaler im April 2010
   
  Entsprechend dem Protokoll der Sitzung des Gemeinderats vom 26. August 1929 ist die Gemeinde dem am 6. Mai 1929 gegründeten Obstbauverein als Mitglied beigetreten.
   
  Begründet hat der seinerzeitige Schultheiß Konrad Berner seinen Antrag zu dieser Mitgliedschaft damit, dass auch die Gemeinde an den sich entwickelnden obstbaulichen Bestrebungen reges Interesse habe. Gemeinde und Verein konnten im vergangenen Jahr somit auf 80 Jahre Partnerschaft und eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit zurückblicken, die bis in die Gegenwart andauert.
Beispielhaft sind neben anderem die gemeinsam geschaffenen ehemaligen Kirschenanlagen "Melkersteich" und "Lehmgrube". Diese Gemeinsamkeit hat sich in heutiger Zeit auf andere Schwerpunkte verlagert.
Aus anerkennender Dankbarkeit hat der Vereinsausschuss im letzten Jahr aus diesem Anlass beschlossen, der Gemeinde verschiedene Bäume mit allem Zubehör zu stiften und dafür auch die Pflege zu übernehmen.
   
  In der vergangenen Woche wurden so von 6 Pflanzhelfern die zwangsweise wegen totalem Feuerbrandbefall gerodeten Birnbäume am Fußweg zu den "Drei Linden" durch Wildobstbäume ersetzt. Verwendung fanden jetzt die Elsbeere, die Schwarze Maulbeere und 2 Speierlingsbäume. Da das Anwachsen dieser Baumarten, je älter sie sind, bekanntermaßen mit Problemen behaftet sein kann, erhält man diese Gehölze aus der Baumschule als relativ junge Pflanzen, die in der Regel noch keine Krone gebildet haben. Aus diesem Grund wirkt heute wohl die Pflanzung auf den Betrachter noch etwas "mickrig". Nach Bildung der Kronen werden sich aber insbesondere die Elsbeere langsam und die Speierlinge zu mächtigen, langlebigen Bäumen entwickeln, an denen spätere Generationen Freude haben werden.
   
  In gleichem Zusammenhang wurde auch im Birnenquartier des Altsortenmuttergartens am "Hundsrücken" ein 9 Jahre sitzender Palmischbirnbaum ersetzt, der ebenfalls wegen Feuerbrand gerodet werden musste. Hier fand jetzt eine Nägelesbirne ihren Standort, aus deren Fruchtertrag sich ein bekanntermaßen hervorragendes Destillat erzeugen lässt. Mit Hilfe erforderlicher Wassergaben hoffen wir jetzt auf erfolgreiches Anwachsen.
   
 

 

   
  Drei Linden: die gerodeten Birnbäume werden durch Wildobstbäume - Elsbeere, Schwarze Maulbere und Speierling - ersetzt.
   
 

 

   
  Rudolf Thaler und Hans-Georg Kluge beim Pflanzen und Stützen eines der Wildobstbäume
   
 

 

   
  Wassergaben für ein erfolgreiches Anwachsen.
   
 

 

   
  Im Hundsrücken: Die neue Nägelesbirne liefert ein hervorragendes Destillat.
   
               
 
 
   
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