Rückblick 2009/2010  
     
  27. November 2010  
  Schnittkurs nach der Oeschbergmethode mit Helmut Ritter  
     
  5. Oktober 2010  
  Ausflug der Klasse 4b in die Streuobstwiesen  
     
  29. August 2010  
  Kelterhocketse mit Schätzspiel und Jugend-Quiz  
     
  19. Juni 2010  
  Lehrfahrt nach Veitshöchheim  
     
  10. Juni 2010  
  LIFE+ Projekt: Vogelschutz in Streuobstwiesen  
     
  26. April 2010  
  Baumschnittkurs für Kinder  
     
  18. April 2010  
  Blütenwanderung  
     
  16. April 2010  
  Fünf Jubiläumsbäume und
80 Jahre Partnerschaft
 
     
  27. März 2010  
  Landesweite Streuobstpflegetage  
     
  20. März 2010  
  Schnittkurs für Frauen  
     
  1.-2. Februar 2010  
  Motorsägenbasislehrgang  
     
  12. Dezember 2009  
  Schnittkurs nach der Oeschbergmethode mit Helmut Ritter  
     
  28. November 2009  
  Projekt LIFE+
LOGL-Geprüfte Obstbaumpfleger
 
     
  6. September 2009  
  Kelterhocketse  
     
  2. September 2009  
  Kinderferienprogramm 2009
Von der Frucht zum Saft
 
     
  27. Juni 2009  
  Ausflug zur Viehweide  
     
  7. März 2009  
  Mitgliederversammlung  
     
     
     
 
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PROJEKT LIFE+
 

Gemeinsames Engagement des OGV und der Gemeinde Bissingen
für den Vogelschutz in Streuobstwiesen

  10. Juni 2010, von Rudolf Thaler
   
  Bei dem Life+ Projekt "Vogelschutz im Albvorland" handelt es sich um ein Vogelschutzprojekt in Streuobstwiesen, dem die Gemeinde Bissingen an der Teck aufgrund ihrer Lage im NATURA 2000 Schutzgebietsnetz und ihrer inneren Bereitschaft zur Teilnahme angehört.
Einzelheiten über Träger, Aufbau und Finanzierung dieses Projekts können dem Internetauftritt www.life-vogelschutz-streuobst.de entnommen werden.

Ansinnen und Ziel ist die "Sicherung und Revitalisierung verbliebener Obstbaumbestände", die nicht in Privatbesitz sind, womit ein Beitrag zum Erhalt von Brutvogelarten mit dem Hauptlebensraum Streuobstwiesen geleistet werden soll.
Im Projektgebiet sind dies Grauspecht, Halsbandschnäpper, Neuntöter, Rotkopfwürger und Wendehals als sogenannte "Zielarten". Darüber hinaus sollen auch die "Leitarten" von Streuobstwiesen wie Baumpieper, Gartenrotschwanz, Grünspecht, Mittelspecht und Steinkauz gefördert werden. Kann der Lebensraum Streuobstwiese für dies zehn Ziel- und Leitarten erhalten und verbessert werden, ist davon auszugehen, dass alle anderen typischen Arten der Streuobstwiesen gute Lebensbedingungen vorfinden.
   
   
   
  Infotafeln zu LIFE+. Zwei Tafeln sind am Weg zum Gölzahäusle bzw. zum Bleichehäusle aufgestellt. Ansicht in groß als pdf (230 kB)...
   
  Geeignete Baumschnittmaßnahmen erhälten Lebensräume
  Die Baumschnittmaßnahmen für Life+ orientieren sich an den allgemein anerkannten Grundsätzen der Obstbaumpflege, in die auch naturschutzrechtliche Aspekte einfließen. Ziel ist die Verbesserung der Vitalität und damit der Lebensdauer der Bäume. Mit zu berücksichtigen ist ebenso der Gesichtspunkt der Baumstatik. Eine maßvolle Bildung von Jungtrieben ist erwünscht. Armdickes Totholz ist am Baum zu belassen, sofern von ihm keine Gefährdung ausgeht. Gerade diese Art Totholz weist in der Natur, insbesondere wenn sie besonnt wird, hohen ökologischen Wert aus.

  Fachgerechte Durchführung durch LOGL-Geprüfte Obstbaumpfleger
  Die Gemeinde Bissingen hat im Rahmen dieses Programms verschiedene ihrer gemeindeeigenen Obstwiesenbereiche, die ausschließlich im Naturschutzgebiet "Teck" liegen, beim Regierungspräsidium Stuttgart gemeldet. Die Abwicklung der gesamten Pflegemaßnahmen erfolgt über das Regierungspräsidium, das die Arbeiten koordiniert. Mit dem Baumschnitt kann nur ein Baumpfleger beauftragt werden, der den speziellen Ausbildungslehrgang zum "LOGL-Geprüften Obstbaumpfleger" absolviert hat.
Zur Zulassung für diese Ausbildung sind vorgegebene Kriterien zu erfüllen, die offiziell nachzuweisen sind. Der sechstägige Lehrgang mit zusätzlicher eintägiger Abschlussprüfung in Theorie und Praxis wurde im vergangenen November von sechs Fachwarten des OGV Bissingen erfolgreich absolviert (Bericht vom 18.11. 2009) ...
   
  Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und OGV bei der Baumsanierung im Gewann "Grafenhalde"
  Nach Ausschreibung und Einholung von Angeboten der vorgesehenen Maßnahme wurde eine Bissinger Bietergemeinschaft vom Regierungspräsidium Stuttgart beauftragt, die sich aus drei Lehrgangsabsolventen zusammensetzte. Zwei weitere Vereinsmitglieder waren in den Gemeinden Holzmaden und Eschenbach in gleichem Auftrag tätig.
Im Rahmen der Maßnahme wurden in Bissingen im Gewann "Grafenhalde’ 139 Obstbäume der Gemeinde saniert. Wegen langandauernder Schneelage konnte die Arbeit erst im März aufgenommen werden. Aus Vogelschutzgründen musste sie bis 31. März beendet sein. Nach fristgerechter Durchführung hat zwischenzeitlich das Regierungspräsidium die Abnahme der Arbeiten ausgesprochen.
Zur notwendigen Entsorgung des Schnittguts war das Bauhofpersonal der Gemeinde eingesetzt. Die abschließende Feinarbeit beim Zusammentragen erledigte die Bissinger Jugendfeuerwehr.
   
  Positives Echo in der Presse
 


Artikel im Teckboten vom 10. Juni 2010

Tote Bäume bedeuten Leben

Im Rahmen des Life+ Projekts haben Fachwarte des Bissinger Obst- und Gartenbauvereins (OGV) knapp 140 Bäume am Teckhang gepflegt. Ziel ist es, den Lebensraum für seltene Vogelarten wie zum Beispiel den Halsbandschnäpper zu erhalten ...

Den kompletten Beitrag von Richard Umstadt lesen Sie hier (pdf 1,5 MB) ...

   
     

Artikel in der Stuttgarter Zeitung
vom 10. Juni 2010
Eine Verjüngungskur für Streuobstwiesen

"Wenn die Streuobstwiesen weg sind, ist auch unsere Identität weg", sagt der Bissinger Bürgermeister Wolfgang Kümmerle. Wie auf Bestellung unterstreicht der Ruf des Halsbandschnäppers seine Einsicht ...

Den kompletten Beitrag von Thomas Schorradt lesen Sie hier (pdf 73 kB) ...
   
     
     
  Wir danken der Redaktion des Teckboten und der Stuttgarter Zeitung für die Genehmigung zur Veröffentlichung ihrer Beiträge.
   
   
               
 
 
   
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