Rückblick 2013/2014  
     
  29. November 2014  
  Schnittkurs nach der Oeschberg-Methode mit Helmut Ritter  
     
  26. November 2014  
  Aktion Blühender Landkreis
mit Auftakt in Bissingen
 
     
  22. November 2014  
  Streuobstaktion 2014  
     
  30. September 2014  
  Ausflug der Klasse 4b
in die Streuobstwiesen
 
     
  28. September 2014  
  Ernterundgang durch die Bissinger Streuobstwiesen  
     
  10. September 2014  
  Kinderferienprogramm im
Backhäusle Ochsenwang
 
     
  6. und 7. September 2014  
  Kelterfest 2014  
     
  12. Juli 2014  
  Vereinsausflug ins Kompetenz-
zentrum Obstbau-Bodensee
 
     
  29. Juni 2014  
  Tag der offenen Gartentür  
     
  12. April 2014  
  Streuobstpflegetage 2014  
     
  5. April 2014  
  Auftaktveranstaltung
Schwäbisches Hanami
 
     
  1. März 2014  
  Mitgliederversammlung  
     
  30. November 2013  
  Schnittkurs nach der Oeschberg-Methode mit Helmut Ritter  
     
  25. Oktober 2013  
  LIFE+ Abschlussveranstaltung:
Rudolf Thaler erhält die Eduard Lucas-Medaille
 
     
  22. September 2013  
  Ernterundgang am Wahlsonntag  
     
  4. September 2013  
  Kinderferienprogramm
im Ochsenwanger Backhäusle
 
     
  28. Juli 2013  
  Hagelunwetter am Albtrauf  
     
  14. Juli 2013  
  900 Jahre Ochsenwang
Der OGV-Festwagen vom Bau
bis zum Umzug
 
     
  14. Juli 2013  
  900 Jahre Ochsenwang
Der Festumzug am Sonntag
 
     
  15. Juni 2013  
  Jahresausflug nach Glems  
     
  14. April 2013  
  Blütenwanderung  
     
  23. März 2013  
  Streuobst-Pflegetag  
     
  22. März 2013  
  Schnittkurs für Kinder und Jugendliche  
     
  9. März 2013  
  Jungbaum-Schnittkurs  
     
  23. Februar 2013  
  Mostprämierung  
     
     
     
 
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FLÜSSIGES GOLD AUS DEM STREUOBST-PARADIES
  Mostprämierung beim OGV Bissingen am 23. Februar 2013
  Bericht im Teckboten von Gabi Goebel (gg)
 

 
Alle zwei Jahre im Februar lädt Rudolf Thaler, Vorsitzender des OGV Bissingen, zur Mostprämierung in das Gasthaus Linde in Bissingen ein. Am vergangenen Samstag war es wieder einmal so weit.

 
Bereits zum siebten Mal stellten sich Mosterzeuger aus Bissingen - und dieses Jahr erstmals auch aus Ochsenwang - dem kritischen Urteil der Prüfungskommission bestehend aus: Karl Class, Hepsisau (Brenner und Fachwart), Kurt Hepperle, Neidlingen (Bezirksvorsitzender der Kleinbrenner, Vorsitzender des OGV Neidlingen und Fachwart), Hans Muckenfuss, Neuffen (Fachwart), Siegfried Nägele, Bissingen (Förster, Landwirt und stellvertretender Bürgermeister) und wieder mit dabei Bürgermeister Marcel Musolf.
   
   
   
  Die Testkandidaten der diesjährigen Mostprämierung
   
 
34 Mostproben, abgefüllt in grünen
1-Liter-Flaschen, fünf Tische, fünf Bewertungslisten, fünf Brotkörbchen,
5 Flaschen Sprudel standen für die
Jury-Mitglieder bereit.
Konzentriert wurden die einzelnen Proben nach Farbe, Klarheit, Geruch und Geschmack benotet. Alles lief sehr ruhig in einer gekonnten Choreographie von Einschenken, Servieren, Bewerten, Abtragen, Spülen, Einschenken …

Nur selten unterbrochen von einem gemurmelten Kommentar wie:

"d´Farb isch super, aber´s andere...",
"wia wenn da en en Luika neibeisscht",
"a bissle besser, als dr Letzte",
"so, den könnt ma jetzt austrenka".
   
     
   
   
  Beim Bewerten: BM Marcel Musolf und Kurt Hepperle
   
 
     
   
  Teil der Choreographie: Helferin Brigitte Niemela und Prüfer Siegfried Nägele
   
   
   
  Nach dem Verkosten: Die Prüfer Hans Muckenfuss, BM Marcel Musolf und Kurt Hepperle
   
   
   
  Beim Auswerten: Rudolf Thaler und Ulrich Walz
   
  Finale
Knapp zwei Stunden später waren alle Moste getestet. Danach machten sich Rudolf Thaler und Uli Walz mit Hilfe modernster Technik in einem Nebenraum an die umfangreiche Auswertung - jede Mostprobe konnte immerhin bis zu 200 Punkte erreichen. Der Gastraum der Linde begann sich nach und nach mit den Teilnehmern der Mostprämierung und anderen Interessierten zu füllen.
   
 

Preisträger
Die Spannung war groß, als Rudolf Thaler -mit einer halbstündigen Verspätung- gleich zu Beginn der Ergebnisbekanntgabe verkündete, dass es "die üblichen Verdächtigen" dieses Jahr nicht auf einen der vordersten Plätze geschafft hatten.

     Auf Platz 5 kam Uli Walz (Apfel-Birne-Most, 177 Pkte),
     Platz 4 Karl Bauer (Apfel-Birne-Most, 178 Pkte),
     Platz 3 Joachim Maszurim mit dem "Fescht-Moscht"
                 zum 900-Jahre-Jubiläum Ochsenwang (Birne-Apfel-Most, 180 Pkte),
     Platz 2 Willy Stiefelmeyer (Apfel-Birne-Most, 188 Pkte).
 
     Sieger wurde - und keiner war mehr überrascht, als der Sieger selbst:
                 Wolfgang Pfost (Birne-Apfel-Most, 191 Pkte).
 
Alle fünf Preisträger erhielten eine Flasche eines edlen Obsterzeugnisses aus der Manufaktur Jörg Geiger, die besten drei zusätzlich einen Gutschein der Metzgerei Schäfer und sämtliche Teilnehmer erhielten ein Bissinger Mostglas als Anerkennung für die Teilnahme am Wettbewerb.

   
 
    Die größte Überraschung für alle Anwesenden war das hervorragende Abschließen mehrerer Ochsenwanger Moste. Fairerweise bekannten die Erzeuger aber, dass sie "ohne Hilfe aus dem Tal" wohl nicht so weit gekommen wären.

Die Besucher der 900-Jahr-Feier in Ochsenwang dürfen gespannt auf diesen Most sein. Er wird beim Festzug kostenlos ausgeschenkt werden.
   
  Preisverleihung für Wolfgang Pfost, den Sieger
bei der Mostprämierung 2013
   
   
   
  Verlosung der Trostpreise
   
   
   
  Teilnehmer, Prüfer und Gäste: Blick in die Runde
   
 

Gute Noten
Kurt Hepperle bescheinigte der Bissinger Mostprämierung eine große Bandbreite an guten und einigen sehr guten Mosten. Die Mostprobe war für ihn überwiegend eine Lust, keine Last. Er ermunterte die Bissinger Streuobstwiesen Besitzer zum Weitermachen und meinte: "Das Wichtigste ist, dass jedem Mosterzeuger sein Most schmeckt."
Wie ein Teilnehmer im anschließenden Gespräch bekannte (sein Most war auf einem der hinteren Plätze gelandet) "I trenk mein Moscht sowieso mit Sprudel ond do ka ma no viel mache."

Rudolf Thaler bedankte sich bei der Jury, bei den Helfern und Helferinnen und bei allen Teilnehmern für diese wieder rundum gelungene Mostprämierung. Zum Abschluss las er noch historische Anmerkungen über den Most vor, so steht zum Beispiel in einer Chronik aus dem Jahr 1741 geschrieben:
 

  "Most ist gut für Brüste, stärckt das Herz, befeuchtet wohl,
löschet den Durst und dienet wider die Schwermüthigkeit."

Also: weiter so!
   
   
   
 

 

   
               
 
 
   
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