Rückblick 2015/2016  
     
  19. Juni 2016  
  Jahresausflug nach
Baden-Baden
 
     
  24. April 2016  
  Blütenrundgang  
     
  4. April 2016  
  Rosenschnittkurs  
     
  5. März 2016  
  Mitgliederversammlung  
     
  30. Januar 2016  
  Streuobstpreis des Landes Baden-Württemberg für den
OGV Bissingen
 
     
  28. November 2015  
  Oeschberg-Schnittkurs mit Helmut Ritter  
     
  9. September 2015  
  Kinderferienprogramm: Most
aus Rotem Herbstkalvill
 
     
  5. und 6. September 2015  
  Kelterfest  
     
  11. Juli 2015  
  Ausflug zum OGV Mössingen  
     
  19. April 2015  
  Blütenrundgang  
     
  11. April 2015  
  8. Bissinger Mostprämierung  
     
  21. März 2015  
  Landesweite Streuobst-
pflegetage
 
     
  7. März 2015  
  Mitgliederversammlung  
     
     
 
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BLÜTENRUNDGANG
  am 24. April 2016. Von Brigitte Niemela
   
  Alle warten auf den Wiedehopf
 
Trotz des morgendlichen Schneeschauers erwartete die Wandergruppe des OGV am vergangenen Sonntag ein herrlich weißes Blütenmeer beim Rundgang durch die Obstanlagen.
   
  Unterwegs zeigte uns Ulrich Walz, dass die Obstbaumbesitzer und -pfleger nicht nur für ihren Obstertrag arbeiten, sondern auch viel für den Artenschutz leisten. Beim Baumschnitt wird darauf geachtet, dass nicht alles Totholz weggeschnitten wird, damit Vögel in den Baumhöhlen natürliche Nistmöglichkeiten finden.
   
   
  Ortsbildprägender Birnbaum
   
  Auf der Bissinger Gemarkung wird für die Vögel aber auch aktiver Wohnungsbau betrieben. So wurden seit den 80-er Jahren am Osthang des Teckbergs zahlreiche Nistkästen aufgehängt. Der NABU hat die Aktion ins Rollen gebracht und der OGV hat sich mit viel Engagement angeschlossen.
Mit dem Aufhängen der Nistkästen allein ist es aber nicht getan. Die Wohnungen müssen auch in Schuss gehalten werden, d.h. die freiwilligen Helfer kümmern sich auch um Ausbesserungen und die Reinigung der Nistkästen.
   
 
Man könnte meinen, Ulrich Walz kennt die meisten der Bewohner persönlich und freut sich über jeden Neueinzug. Auch wenn ein Kasten mal nicht wie erwartet vom Halsbandschnäpper bezogen wird, sondern sich Hummeln eingenistet haben.
Neben den Vögeln sind die Streuobstwiesen auch für Insekten ein wichtiger Lebensraum, der nach Möglichkeit das ganze Jahr über Nahrung bieten soll. Durch etappenweises Mähen der Wiesen wird für ein kontinuierliches Angebot an Nektarpflanzen gesorgt.

Seit dem vergangenen Jahr versucht man, den ehemals heimischen Wiedehopf wiederanzusiedeln und hat für ihn mehrere spezielle Nistkästen aufgehängt. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Vogel mit dem markanten Schopf auch erkennt, dass die Villa eigens für ihn eingerichtet wurde.
   
     
   
Bild: Luc Viatour / www.Lucnix.be
   
   
  Baum mit Mistelbefall
   
  Ulrich machte uns auch auf die zunehmende Verbreitung der Misteln an den Obstbäumen aufmerksam. An den wenig belaubten Bäumen war dieses Phänomen für uns deutlich ersichtlich. Da die Laubholzmistel bei entsprechenden Befallsdruck auch gesunde Bäume befällt und sie damit anfälliger macht, gibt es gelegentlich Diskussionen, ob die Mistel oder die durch sie mit verursachte Folgeerkrankungen zum Absterben führen. Eindeutig ist jedoch, dass sich die Bekämpfung dieses Halbschmarotzers sehr schwierig gestaltet und daher frühzeitig begonnen und konsequent durchgeführt werden muss.

Trotz Sonnenschein wehte bei unserem Rundgang doch ein frisches Lüftle. So waren alle sehr angenehm überrascht, dass am Ausgang der Wanderung Gabi Goebel mit Kaffee, Punsch und Kuchen auf uns wartete. Vielen Dank an Ulrich und Gabi für einen gelungenen Nachmittag mit Führung und Bewirtung.
   
   
  Wärmende Getraenke und Kuchen an der Verpflegungsstation
   
   
   
   
   
               
 
 
   
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